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Bildungsinstitut des Interdisziplinären Forums
für Entwicklungsförderung und Familienbegleitung

Erwachsenebildungseinrichtung für
Erwachsene und Interessierte

Leitung: Dr. Andrea Harms
Organisation: Doris Staudt

1090 Wien, Porzellangasse 22
ZVR 487859412
Tel/Fax +43(1)319 72 17
Email office@bifef.at

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DatumVeranstaltungsortReferentInnen
27. Jänner 2011
10:00 -17:00
WIEN, Seminarzentrum Liechtensteinstrasse
Dr. phil. Ali Kemal GÜN
ist als türkischsprachiger bilingualer psychologischer Psychotherapeut
in der LVR-Klinik Köln tätig. Neben seiner regulären Arbeit
mit einheimischen und Migranten-Patienten ist er in verschiedenen
bundesweiten und kommunalen Arbeitskreisen aktiv und setzt sich
mit der gesundheitlichen Versorgung von Migrantinnen und Migranten
auseinander. Seine Schwerpunkte sind interkulturelle Missverständnisse,
interreligiöse und interkulturelle Kompetenz, interkulturelle
Öffnung und Sensibilisierung. Er setzt sich für die Integration von
Migrantinnen und Migranten auf allen gesellschaftlichen Ebenen
ein. Seine Promotionsarbeit verfasste er über das Thema „Sprachliche,
kulturelle, ethnische und religiöse Missverständnisse in der therapeutischen
Behandlung“.
Interkulturelle Beratungskompetenz - eine
Herausforderung
Das zweitägige Seminar wird sich am Beispiel türkischstämmiger
Migranten mit den Inhalten islamischer Kultur, Tradition und ihren
Einflüssen auf die Erziehung befassen. Es werden Themen wie die
Rollenverteilung im türkisch/islamischen Kulturkreis behandelt,
Norm- und Wertevorstellungen differenziert betrachtet und Unterschiede
in der Erziehung dargestellt. Außerdem werden kulturbedingte
Verständigungsschwierigkeiten in Therapie, Beratung und
Begleitung aufgezeigt.

Seminarkosten: € 120,-
Bei Buchung beider Seminartage: € 220,-

28. Jänner 2011
09:00 bis 16:00 Uhr
WIEN
Dr. phil. Ali Kemal GÜN
ist als türkischsprachiger bilingualer psychologischer Psychotherapeut in der LVR-Klinik Köln tätig. Neben seiner regulären Arbeit mit einheimischen und Migranten-Patienten ist er in verschiedenen bundesweiten und kommunalen Arbeitskreisen aktiv und setzt sich mit der gesundheitlichen Versorgung von Migrantinnen und Migranten auseinander. Seine Schwerpunkte sind interkulturelle Missverständnisse, interreligiöse und interkulturelle Kompetenz, interkulturelle Öffnung und Sensibilisierung. Er setzt sich für die Integration von Migrantinnen und Migranten auf allen gesellschaftlichen Ebenen ein. Seine Promotionsarbeit verfasste er über das Thema Sprachliche, kulturelle, ethnische und religiöse Missverständnisse in der therapeutischen Behandlung.
INTERKULTURELLE BERATUNGSKOMPETENZ - EINE HERAUSFORDERUNG
Das zweitägige Seminar wird sich am Beispiel türkischstämmiger Migranten mit den Inhalten islamischer Kultur, Tradition und ihren Einflüssen auf die Erziehung befassen. Es werden Themen wie die Rollenverteilung im türkisch/islamischen Kulturkreis behandelt, Norm- und Wertevorstellungen differenziert betrachtet und Unterschiede in der Erziehung dargestellt. Außerdem werden kulturbedingte Verständigungsschwierigkeiten in Therapie, Beratung und Begleitung aufgezeigt.
Familienstruktur der Türkeistämmigen, Kulturstandards, Erziehungsvorstellungen und Umgang mit Behinderung

- Traditionelle Wertorientierung der türkeistämmigen Familien
- Rollenverteilung und Kulturstandards
- Rollendifferenzierung zwischen Mann und Frau
- Türkeistämmige Familie in der Migration
- Interkulturelle Kompetenz am Beispiel der Elternarbeit mit Migrantenfamilien
- Zum Umgang mit Migrantenfamilien
- Die Bedeutung der sprachlichen Verständigung
- Therapeutische Haltungen
- Fallvignette(n)
Religiöse Vorstellungen der Türkeistämmigen und Stellenwert der „Behinderung“ in der türkisch/islamischen Kultur

- Islam (allgemein)
- Gesundheit und Krankheit im Islam
- Traditionell-magisch-religiöse Vorstellungen über Krankheit und Heilung
- Traditionelle Heiler und Behandlung von Krankheiten
- Therapeutische Haltungen
- Behinderung in der türkischen Kultur
- Umgang mit Behinderung im Islam

Migration und Krankheit

- Geschichte der Arbeitsmigration
- Lebensbedingungen der Arbeitsmigranten
- Erhöhte Krankheitsrisiken bei Migranten im Verhältnis zu Einheimischen
- Krankheitsfördernde psychosoziale Faktoren
- Zugangsbarrieren zu den Regelversorgungseinrichtungen
- Handlungsempfehlungen zur interkulturellen Öffnung
- Leitkriterien zur Überprüfung der Interkulturellen Öffnung der Einrichtungen

Seminarkosten: € 120,--
Bei Buchung dieses Seminars
und des Seminars am 27.01.2011: € 220,--

13. Mai 2011
09:00 bis 16:00 Uhr
WIEN, Seminarzentrum Liechtensteinstrasse
Edith HUEBMER und Sabine STEINER-HUEBMER
Edith Huebmer ist Kinderkrankenschwester und Psychotherapeutin. Sie arbeitet im Thermenklinikum Mödling an der Psychosomatische Abteilung und in freier Praxis.

Sabine Steiner-Huebmer ist Mediatorin, systemische Aufstellerin und Personalcoach. Sie arbeitet als Personalberaterin bei Eblinger & Partner in Wien.


Vormittag: Vortrag und Diskussionsmöglichkeit zum Thema „Geschwister und geschwisterliche Beziehungen, Geschwisterbeziehungen mit einem Kind mit Beeinträchtigung“:

Geschwister sind etwas ganz Besonderes: Die Beziehung zu ihnen prägt die meisten Menschen und hält oft ein Leben lang. Die besondere Beziehung zwischen Geschwistern entsteht allerdings langsam. Erstgeborener, Mittelkind oder Nesthäkchen? Wie beeinflusst die Geschwisterfolge das Leben? Manche Geschwister sind zeitweise wie „Hund und Katz“ und die Eltern haben den Eindruck, sie streiten ununterbrochen aus den kleinsten Anlässen. Eifersucht, Rivalität oder einfach Spaß am Streiten? Zwischen Geschwistern existieren mehr oder weniger ausgeprägte, ungeschriebene Verpflichtungen, die sich in solidarischem, anteilnehmendem, hilfsbereitem und hilfreichem Verhalten manifestieren können.
Durch ein Geschwisterchen mit Behinderung werden viele Kinder früh mit Leid konfrontiert und erleben, dass es nicht selbstverständlich ist, gesund zu sein. Geschwisterkinder trauen sich oft nicht, negative Gefühle wie Wut oder Aggression gegenüber ihrem behinderten Bruder/Schwester offen auszutragen und zeigen stattdessen Rücksichtnahme und Verständnis. Dadurch werden oft Schuldgefühle erzeugt (ich bin besser, gesünder, hübscher, klüger ..), die die Lebensfreude mindern können.

Nachmittag: Zwei TeilnehmerInnen haben die Möglichkeit ein Anliegen z.B. geschwisterliche Konflikte aufstellen zu lassen.
Was ist Aufstellungsarbeit?
Wir sind auf unsichtbare Weise mit unserem Herkunftssystem verbunden. Oft sind wir dabei durch schweres Unrecht, fehlende Würdigung oder durch Ausgeschlossenes unglücklich verstrickt.
Im Wesentlichen besteht die Methode der Aufstellungsart darin, innere Bilder und Informationen über das System mit Hilfe von Stellvertretern (Anwesende Personen) im Raum sicht- und erlebbar zu machen.
Durch diese Methode entstehen neue Sichtweisen und eine Aussöhnung mit dem Thema/System wird ermöglicht.
Wie geht das?
In einem Vorgespräch werden zunächst Anliegen, Situation und die wichtigsten Fakten besprochen. Die Person die Aufstellen lassen möchte, wählt aus der Gruppe die Stellvertreter für die relevanten Personen aus seiner Familie und auch jemand für sich selbst. Ich als Aufstellerin fordere die Stellvertreter im Raum auf, sich ganz nach Ihrer Intuition zu bewegen, bis das äußere Bild mit Ihrem inneren Bild übereinstimmt. Danach werden diese von mir nach Ihren Körperempfindungen befragt. Die Repräsentanten (Stellverstreter) geben Hinweise auf Blockaden, auf Folgen früherer Ereignisse oder auf den Platz im System. Wichtige Informationen werden in einem ziel- und lösungsfokussierten Prozess offen gelegt und Dynamiken für den Aufstellenden transparent gemacht. Es wird so lange befragt und umgestellt bis für alle Beteiligten ein guter Platz im System gefunden wurde.

Der Aufstellende selbst beobachtet den Ablauf sitzend von außen.
Wenn ein kraftvolles Lösungsbild gefunden wurde, dann nimmt der Aufstellende seinen eigenen Platz im System ein, nimmt dieses Bild gut in sich auf und entlässt die Repräsentanten aus Ihrer Rolle.

Aufstellungen haben ihren Ursprung im familientherapeutischen Bereich u. a. von Moreno, Virgina Satir und Bert Hellinger und helfen Blockaden und Verstrickungen im Familienkontext zu lösen. Im Wesentlichen besteht die Methode der Aufstellungsart darin, innere Bilder und Informationen über das System mit Hilfe von Stellvertretern im Raum sicht- und erlebbar zu machen. Diese Arbeit ermöglicht in kurzer Zeit Einblicke in Zusammenhänge und Hintergründe von Systemen, die sonst kaum zugänglich sind. Das kann professionelle Helfer in ihrer Arbeit sehr unterstützen.

Seminarkosten: € 120,--

11. Juli 2011
10:00 bis 18:00 Uhr
12. Juli 2011
09:00 bis 17:00 Uhr
WIEN, Seminarzentrum Liechtensteinstrasse
Priv. Doz. Dr. med. habil.
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychiatrie und Neurologie, Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse, Analytische Gruppenpsychotherapie. Leiter der Abteilung Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie an der Kinderklinik und Kinderpoliklinik am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dozent sowie Lehr- und Kontrollanalytiker am Psychoanalytischen Institut „Stuttgarter Gruppe“. Sein Forschungsschwerpunkt umfasst den Bereich der frühkindlichen Entwicklung zu Fragestellungen der Entstehung von Bindungsprozessen und ihren Störungen. Dr. Brisch publizierte zur Bindungsentwicklung von Risikokindern sowie zur klinischen Bindungsforschung und verfasste eine Monographie zur Anwendung der Bindungstheorie in der psychotherapeutischen Behandlung von Bindungsstörungen.

SAFE® ist auf die Entwicklung und Förderung einer frühen sicheren Bindung zwischen Eltern und Baby ausgerichtet.
Das Mentorentraining zum/r SAFE®-MentorIn soll die TeilnehmerInnen befähigen,eigenständig Gruppen mit Eltern entsprechend den Inhalten des Präventionsprogramms „SAFE® – Sichere Ausbildung für Eltern“ durchzuführen.
Das SAFE®-Mentorentraining richtet sich an Personen, die in medizinischen oder sozialen oder psychologischen Berufen arbeiten und Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Familien haben.
Das Mentorentraining zum Programm SAFE® umfasst 4 Trainingstage, inkl. Praxistag.

Seminarkosten: € 600,-- für alle 4 Seminartage.

Anmeldung ab Mitte Jänner 2011 möglich!

13. Juli 2011
08:30 bis 15:30 Uhr
WIEN Seminarzentrum Liechtensteinstrasse
Priv. Doz. Dr. med. habil. Karl Heinz BRISCH
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychiatrie und Neurologie, Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse, Analytische Gruppenpsychotherapie. Leiter der Abteilung Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie an der Kinderklinik und Kinderpoliklinik am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dozent sowie Lehr- und Kontrollanalytiker am Psychoanalytischen Institut „Stuttgarter Gruppe“. Sein Forschungsschwerpunkt umfasst den Bereich der frühkindlichen Entwicklung zu Fragestellungen der Entstehung von Bindungsprozessen und ihren Störungen. Dr. Brisch publizierte zur Bindungsentwicklung von Risikokindern sowie zur klinischen Bindungsforschung und verfasste eine Monographie zur Anwendung der Bindungstheorie in der psychotherapeutischen Behandlung von Bindungsstörungen.
Eine Mutter kommt mit einem wenige Wochen alten Baby für die Dauer von einem Jahr einmal in der Woche in die Kindergartengruppe. Im Stuhlkreis erleben die Kinder, wie das Baby von Woche zu Woche wächst, bis es frei laufen kann. Unter der speziellen Anleitung der ErzieherInnen lernen sie durch die wöchentliche Interaktions-Beobachtung, sich in die Emotionen und die Motivationen von Mutter und Kind immer besser einzufühlen. Bisherige Ergebnisse zeigen, dass auf diese Weise die Empathiefähigkeit der Kinder gefördert wird. Sie beginnen, diese Fähigkeit auf alltägliche Situationen mit ihren FreundInnen zu übertragen, indem sie sich feinfühliger, sozialer sowie weniger ängstlich untereinander verhalten. Studien ergaben, dass dadurch aggressive sowie ängstliche Verhaltensstörungen verringert werden. Im Seminar werden die TeilnehmerInnen geschult, solche Baby-Beobachtungsgruppen durchzuführen. Mit Hilfe von Videodemonstrationen und einer Live-Demonstration werden sowohl die Inhalte als auch die Art der Durchführung der Beobachtung vorgestellt und eingeübt.
Zielgruppe sind Personen aus dem pädagogischen/psychosozialen Bereich und Erfahrungen mit Babys bzw. Kleinkindern

Seminarkosten: € 100,--

07. November 2011
10:00 bis 18:00 Uhr
08. November 2011
09:00 bis 17:00 Uhr
WIEN Seminarzentrum Liechtensteinstrasse
Priv. Doz. Dr. med. habil. Karl Heinz BRISCH
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychiatrie und Neurologie, Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse, Analytische Gruppenpsychotherapie. Leiter der Abteilung Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie an der Kinderklinik und Kinderpoliklinik am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dozent sowie Lehr- und Kontrollanalytiker am Psychoanalytischen Institut „Stuttgarter Gruppe“. Sein Forschungsschwerpunkt umfasst den Bereich der frühkindlichen Entwicklung zu Fragestellungen der Entstehung von Bindungsprozessen und ihren Störungen. Dr. Brisch publizierte zur Bindungsentwicklung von Risikokindern sowie zur klinischen Bindungsforschung und verfasste eine Monographie zur Anwendung der Bindungstheorie in der psychotherapeutischen Behandlung von Bindungsstörungen.

SAFE® ist auf die Entwicklung und Förderung einer frühen sicheren Bindung zwischen Eltern und Baby ausgerichtet.
Das Mentorentraining zum/r SAFE®-MentorIn soll die TeilnehmerInnen befähigen,eigenständig Gruppen mit Eltern entsprechend den Inhalten des Präventionsprogramms „SAFE® – Sichere Ausbildung für Eltern“ durchzuführen.
Das SAFE®-Mentorentraining richtet sich an Personen, die in medizinischen oder sozialen oder psychologischen Berufen arbeiten und Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Familien haben.
Das Mentorentraining zum Programm SAFE® umfasst 4 Trainingstage, inkl. Praxistag.

Seminarkosten für alle vier Tage: € 600,00

09. November 2011
08:30 bis 15:30 Uhr
WIEN, Seminarzentrum Liechtensteinstrasse
Priv. Doz. Dr. med. habil. Karl Heinz BRISCH
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychiatrie und Neurologie, Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse, Analytische Gruppenpsychotherapie. Leiter der Abteilung Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie an der Kinderklinik und Kinderpoliklinik am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dozent sowie Lehr- und Kontrollanalytiker am Psychoanalytischen Institut „Stuttgarter Gruppe“. Sein Forschungsschwerpunkt umfasst den Bereich der frühkindlichen Entwicklung zu Fragestellungen der Entstehung von Bindungsprozessen und ihren Störungen. Dr. Brisch publizierte zur Bindungsentwicklung von Risikokindern sowie zur klinischen Bindungsforschung und verfasste eine Monographie zur Anwendung der Bindungstheorie in der psychotherapeutischen Behandlung von Bindungsstörungen.
Auf der Grundlage neuer Erkenntnisse wird ein Modell über die komplexen Wechselwirkungen zwischen Genen und Umwelteinflüssen und ihrem möglichen Einfluss auf die Entstehung eines Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndroms (ADHS) bei Kindern und Eltern vorgestellt.
Dieses integrative psychosomatische Modell hätte Auswirkungen auf die Früherkennung von Risikopersonen und ihre präventive
psychotherapeutische Behandlung. Auf diesem Hintergrund werden Behandlungsbeispiele diskutiert. Das Programm "B.A.S.E.®-Babywatching" in Kindergärten und Schulen zur Prävention von ADHS sowie von aggressiven und ängstlichen Verhaltensstörungen wird an Videobeispielen demonstriert.

Kosten: € 120,00

18. November 2011
16:15 - 18:00
WIEN, Seminarzentrum Liechtensteinstrasse
Univ.-Prof. Dr. med. Joachim BAUER
Arzt, Neurobiologe und Psychotherapeut. Er arbeitet an der Abteilung Psychosomatische Medizin der Uniklinik Freiburg. Bauer ist Autor mehrerer wissenschaftlicher Sachbücher, darunter auch ein Buch über die Spiegelnervenzellen ("Warum ich fühle was du fühlst", Heyne Taschenbuch). Anfang März 2011 wird ein neues Buch erscheinen "Schmerzgrenze - Von Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt")
Wenn zwei Menschen sich begegnen, tauschen Sie miteinander weit mehr Informationen aus als das, was ihnen bewusst ist. Wir nehmen bei Weitem nicht nur das auf, was wir uns über die Sprache explizit gegenseitig mitteilen. Mindestens ebenso bedeutsam sind Informationen, die wir implizit (und damit unbewusst) austauschen. Wenn dies bereits für unsere Alltagsbegegnungen gültig ist, so gilt es erst recht für die psychotherapeutische Situation. Die wissenschaftliche Grundlage dessen, was wir Intuition -oder auch Gegenübertragung- nennen, war lange Zeit unklar. Das Verständnis der Spiegelnervenzellen lässt uns erkennen, warum und wie wir uns in andere Menschen einfühlen und andere wirklich verstehen können.

Seminarkosten: € 60,--

Bei Buchung beider Seminare mit Prof. Bauer am 18.11.2011:
€ 110,--

18. November 2011
14.00 -15.45
WIEN Seminarzentrum Liechtensteinstrasse
Univ.-Prof. Dr. med. Joachim BAUER
Arzt, Neurobiologe und Psychotherapeut. Er arbeitet an der Abteilung Psychosomatische Medizin der Uniklinik Freiburg. Bauer ist Autor mehrerer wissenschaftlicher Sachbücher, darunter auch ein Buch über die Spiegelnervenzellen ("Warum ich fühle was du fühlst", Heyne Taschenbuch). Anfang März 2011 wird ein neues Buch erscheinen "Schmerzgrenze - Von Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt")

Warum sollten sich Psychotherapeuten/innen für Gene interessieren? Die Antwort lautet: Weil die Überzeugungen, die wir und unsere Patienten von den Genen haben, unser Menschenbild - und damit auch unser Selbstverständnis - beeinflussen. Wenn Gene so verstanden werden, wie es uns Jahrzehntelang gelehrt wurde, nämlich als alles vorweg-determinierende Einflussgrößen, dann sind psychotherapeutische Bemühungen allenfalls Kosmetik. Tatsächlich ließ die Forschung in den letzten 20 Jahren jedoch ein völlig neues Bild von der Arbeitsweise der Gene entstehen. Dabei wurde deutlich: Zwischenmenschliche (und damit auch psychotherapeutische) Beziehungserfahrungen beeinflussen die Arbeitsweise unserer Gene und haben nachhaltigen Einfluss auf unseren Körper, und damit auch auf unsere Gesundheit.

Seminarkosten: € 60,--

Bei Buchung beider Seminare mit Prof. Bauer am 18.11.2011:
€ 110,--