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Bildungsinstitut des Interdisziplinären Forums
für Entwicklungsförderung und Familienbegleitung

Erwachsenebildungseinrichtung für
Erwachsene und Interessierte

Leitung: Dr. Andrea Harms
Organisation: Doris Staudt

1090 Wien, Porzellangasse 22
ZVR 487859412
Tel +43 (0) 660 277 13 73
Email office@bifef.at

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DatumVeranstaltungsortReferentInnen
18. Jänner 2013
14:00 bis 18:00 Uhr
Seminarzentrum Liechtensteinstrasse, Liechtensteinstr. 41, 1090 Wien
UNIV.-PROF. DR. MED. JOACHIM BAUER
Arzt, Neurobiologe und Psychotherapeut. Er arbeitet an der Abteilung Psychosomatische Medizin der Uniklinik Freiburg. Prof. Bauer ist Autor mehrerer wissenschaftlicher Sachbücher, darunter auch ein Buch über die Spiegelnervenzellen. ("Warum ich fühle was du fühlst", Heyne Taschenbuch). 2011 erschien sein Buch "Schmerzgrenze - Von Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt".
Sigmund Freuds und Konrad Lorenz´ Konzept eines Aggressionstriebes konnte von der modernen Neurobiologie nicht bestätigt werden. "Der Aggressionstrieb ist tot, doch die Aggression lebt", so Joachim Bauer in seinem Buch "Schmerzgrenze- Vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt". Das Seminar wird sich der Frage stellen, wie und warum in uns Wut, Ärger und Hass entstehen, und warum sich in menschlichen Gesellschaften ein offenbar zunehmendes Maß an aggressivem Verhalten zeigt. Welche Rolle spielt die Frage des Geschlechts? Welche Rolle spielen die Gene? Wie erklären sich scheinbar "grundlose" Ausbrüche von Gewalt? Und welche Rolle spielt der zivilisatorische Prozess (Freud sprach vom "Unbehagen in der Kultur")? Auch die Frage des sinnvollen Umgangs mit Aggression in der psychotherapeutischen Arbeit wird behandelt werden. Vertiefende Literatur siehe Joachim Bauer: Schmerzgrenze (Blessing Verlag 2011).

Seminarkosten: € 110,--

07. Mai 2013
10:00 bis 18:00 Uhr
08. Mai 2013
09:00 bis 17:00 Uhr
Seminarzentrum Liechtensteinstrasse, Liechtensteinstr. 41, 1090 Wien
Priv. Doz. Dr. med. habil. Karl Heinz BRISCH
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychiatrie und Neurologie, Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse, Analytische Gruppenpsychotherapie. Leiter der Abteilung Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie an der Kinderklinik und Kinderpoliklinik am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dozent sowie Lehr- und Kontrollanalytiker am Psychoanalytischen Institut „Stuttgarter Gruppe“. Sein Forschungsschwerpunkt umfasst den Bereich der frühkindlichen Entwicklung zu Fragestellungen der Entstehung von Bindungsprozessen und ihren Störungen. Dr. Brisch publizierte zur Bindungsentwicklung von Risikokindern sowie zur klinischen Bindungsforschung und verfasste eine Monographie zur Anwendung der Bindungstheorie in der psychotherapeutischen Behandlung von Bindungsstörungen.
SAFE® ist auf die Entwicklung und Förderung einer frühen sicheren Bindung zwischen Eltern und Baby ausgerichtet.
Das Mentorentraining zum/r SAFE®-MentorIn soll die TeilnehmerInnen befähigen, eigenständig Gruppen mit Eltern entsprechend den Inhalten des Präventionsprogramms „SAFE® – Sichere Ausbildung für Eltern“ durchzuführen.
Das SAFE®-Mentorentraining richtet sich an Personen, die in medizinischen oder sozialen oder psychologischen Berufen arbeiten und Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Familien haben.
Das Mentorentraining zum Programm SAFE® umfasst 4 Trainingstage, inkl. Praxistag.

Seminarkosten: € 650,-- für alle 4 Seminartage
(in der Seminargebühr sind umfangreiche Skripten, das SAFE® Elternbuch und Pausengetränke enthalten).

13. Mai 2013
09:00 - 16:00 Uhr
Seminarzentrum Liechtensteinstrasse, Liechtensteinstr. 41, 1090 Wien
Ursula HENZINGER
Ursula Henzinger ist Pädagogin, Humanethologin, B.A.S.E®-Trainerin, begleitete vier eigene Kinder ins Erwachsenenleben und hat langjährige Erfahrung in der Leitung von Eltern-Kind-Gruppen. Sie ist seit vielen Jahren in der Organisationsarbeit zur Weitervermittlung neuer Konzepte (darunter vor allem die Emotionelle Erste Hilfe) an Fachleute tätig.
Inhalte von B.A.S.E.®
Eine Mutter kommt mit einem wenige Wochen alten Baby regelmäßig für die Dauer von einem Jahr einmal in der Woche in die Kindergarten- bzw. Schulgruppe. Die Kinder erleben, wie das Baby von Woche zu Woche wächst, bis es frei laufen kann. Die Identifikation mit dem Baby und die Beschäftigung mit den Emotionen und Motivationen von Mutter und Kind werden durch eine spezielle Fragetechnik angeregt. Dieses Denken beginnen die Kinder nach und nach auf das alltägliche Miteinander zu übertragen, das heißt, sie verhalten sich feinfühliger, empathisch mitfühlender, verständnisvoller, aber auch selbstbewusster untereinander.
Im Seminar werden die TeilnehmerInnen geschult, ein B.A.S.E®- Baby-Beobachtungs-Projekt durchzuführen oder zu begleiten, wobei sowohl die Inhalte als auch die Art der Durchführung an Hand von Beispielen vorgestellt und eingeübt werden.

Das Angebot richtet sich an PädagogInnen, LehrerInnen, Kindergarten- und KinderkrippenpädagogInnen oder auch an PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, die eine B.A.S.E®- Gruppe leiten wollen und an andere Fachleute, die ein Projekt mitbegleiten und im Anschluss daran B.A.S.E®- MentorIn werden wollen (mehr darüber auf www.base-babywatching.de oder www.zoi-tirol.at).

Hintergrund
Schon in den 80er Jahren hat der Aggressionsforscher Henri Parens in Philadelphia/USA Studien zur Vorbeugung von aggressiven Verhaltensstörungen bei Kindergartenkindern durchgeführt. Auf dem Hintergrund seiner Erfahrungen wurde das Präventionsprojekt B.A.S.E®-Babywatching in Kindergarten und Schule an der Kinderklinik von Karl Heinz Brisch im Dr. von Haunerschen Kinderspital der Universität München entwickelt. Die bisherigen Ergebnisse zeigen (darunter eine Evaluation an Tiroler Volksschulen 2010/2011), dass bei Kindern dadurch sowohl die Fähigkeit zur Einfühlung gefördert als auch aggressive sowie ängstliche Verhaltensstörungen verringert werden können.

Seminarkosten € 100,--

26. September 2013
09:00 - 16:00 Uhr
27. September 2013
09:00 bis 12:00 Uhr
Seminarzentrum Liechtensteinstrasse, Liechtensteinstr. 41, 1090 Wien
Dr. med. Carola BINDT
Ist Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie und Psychoanalytikerin (DPG). Sie ist stellvertretende Ärztliche Direktorin an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und Altonaer Kinderkrankenhaus
Vor dem Hintergrund ihrer pädiatrischen Erfahrungen interessierte sich Dr. Bindt besonders für die Zusammenhänge zwischen der körperlichen und seelischen Kindesentwicklung und für psychotherapeutische Interventionen in der Pädiatrie. Ab 1993 begründete sie am UKE den Schwerpunkt "Psychosomatik in der frühen Kindheit" mit einer Spezialambulanz für Säuglinge und Kleinkinder.
Wissenschaftliche Aktivitäten umfassen Projekte zur Elternschaft und Kindesentwicklung nach reproduktionsmedizinischer Behandlung im BMBF-Forschungsverbund "Psychosomatik der ungewollten Kinderlosigkeit", zur Entwicklung von Mehrlingskindern, zu Fütterstörungen in der frühen Kindheit, zu mütterlichen psychische Krisen nach der Geburt und aktuell die HaFEn-Studie zur "Elternschaft und Kindesentwicklung nach extremer Frühgeburt" in Zusammenarbeit mit Dr. med. Axel von der Wense, Abteilung für Neonatologie und Intensivmedizin.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Beschäftigung mit der interkulturell vergleichenden Entwicklungspsychologie, aktuell in einem Forschungsprojekt zu den Einflussfaktoren früher Kindesentwicklung in zwei westafrikanischen Ländern.
Die Beziehungsentwicklung zwischen Eltern und ihren frühgeborenen Kindern verläuft unter erschwerten Bedingungen. Eltern sind belastet durch vielfältige Unsicherheiten und oft durch zusätzliche emotionale Anforderungen, die z.B. eine vorangehende reproduktionsmedizinische Behandlung oder die Geburt von Mehrlingskindern mit sich bringen. Frühkindliche Schrei-, Schlaf- und Fütterstörungen manifestieren sich häufig erst nach der Entlassung von der neonatologischen Intensivstation und prägen den Start zuhause stark und nachhaltig. Aus kinderpsychiatrischer Perspektive lassen sich diese als Störungen der Verhaltens- und Beziehungsregulation beschreiben, die in der Eltern-Kind-Interaktion sichtbar werden und videogestützt klassifiziert werden können.

Anhand von Beispielen wird die Diagnostik der Eltern-Kind-Interaktion mit dem CARE-Index von Patricia M. Crittenden vorgestellt, der zu folgenden Fragen Auskunft gibt: Was genau kennzeichnet die Qualität einer Interaktion? Welche Beiträge erbringen Eltern und Kinder im Verlauf der rasant voranschreitenden Entwicklungsprozesse in den ersten Lebensmonaten? Welche Rolle spielen elterliche Psychopathologien und kindliche Entwicklungsstörungen in diesem Kontext? Wie manifestieren sich Interaktionsstörungen, und welche Auswirkungen haben diese auf die emotionale Kindesentwicklung?

Die praktische Anwendbarkeit der Beobachtung wird mit Fallvignetten
und Videos aus der klinischen Arbeit mit Säuglingen, Kleinkindern und deren Eltern illustriert und ein Behandlungsansatz demonstriert, in dem sowohl verhaltensbezogene wie auch psychodynamische Interventionen zum Einsatz kommen.

Seminarkosten € 180,--

12. November 2013
10:00 bis 18:00 Uhr
13. November 2013
09:00 bis 17:00 Uhr
Seminarzentrum Liechtensteinstrasse, Liechtensteinstr. 41, 1090 Wien
Priv. Doz. Dr. med. habil. Karl Heinz BRISCH
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychiatrie und Neurologie, Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse, Analytische Gruppenpsychotherapie. Leiter der Abteilung Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie an der Kinderklinik und Kinderpoliklinik am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dozent sowie Lehr- und Kontrollanalytiker am Psychoanalytischen Institut „Stuttgarter Gruppe“. Sein Forschungsschwerpunkt umfasst den Bereich der frühkindlichen Entwicklung zu Fragestellungen der Entstehung von Bindungsprozessen und ihren Störungen. Dr. Brisch publizierte zur Bindungsentwicklung von Risikokindern sowie zur klinischen Bindungsforschung und verfasste eine Monographie zur Anwendung der Bindungstheorie in der psychotherapeutischen Behandlung von Bindungsstörungen.
SAFE® ist auf die Entwicklung und Förderung einer frühen sicheren Bindung zwischen Eltern und Baby ausgerichtet.
Das Mentorentraining zum/r SAFE®-MentorIn soll die TeilnehmerInnen befähigen, eigenständig Gruppen mit Eltern entsprechend den Inhalten des Präventionsprogramms „SAFE® – Sichere Ausbildung für Eltern“ durchzuführen.
Das SAFE®-Mentorentraining richtet sich an Personen, die in medizinischen oder sozialen oder psychologischen Berufen arbeiten und Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Familien haben.
Das Mentorentraining zum Programm SAFE® umfasst 4 Trainingstage, inkl. Praxistag.

Seminarkosten: € 650,-- für alle 4 Seminartage
(in der Seminargebühr sind umfangreiche Skripten, das SAFE® Elternbuch und Pausengetränke enthalten).

14. November 2013
09:00 - 17:00 Uhr
Seminarzentrum Liechtensteinstrasse, Liechtensteinstr. 41, 1090 Wien
Priv. Doz. Dr. med. habil. Karl Heinz BRISCH
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychiatrie und Neurologie, Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse, Analytische Gruppenpsychotherapie. Leiter der Abteilung Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie an der Kinderklinik und Kinderpoliklinik am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dozent sowie Lehr- und Kontrollanalytiker am Psychoanalytischen Institut „Stuttgarter Gruppe“. Sein Forschungsschwerpunkt umfasst den Bereich der frühkindlichen Entwicklung zu Fragestellungen der Entstehung von Bindungsprozessen und ihren Störungen. Dr. Brisch publizierte zur Bindungsentwicklung von Risikokindern sowie zur klinischen Bindungsforschung und verfasste eine Monographie zur Anwendung der Bindungstheorie in der psychotherapeutischen Behandlung von Bindungsstörungen.
Der SAFE®-Spezial-Vertiefungstag richtet sich an alle SAFE®-MentorInnen mit abgeschlossener Mentorenausbildung, besonders auch an jene, die bereits einen SAFE®-Kurs mit weniger belasteten Eltern durchführen.
Sie erfahren:
Was muss ich alles beachten, wenn ich mit hochbelasteten und/oder jugendlichen Eltern einen SAFE®-Kurs durchführen möchte?
Welche konkreten Modifikationen sind notwendig, sinnvoll oder möglich?
Wie verhalte ich mich als SAFE®-MentorIn in Bezug zum Jugendamt?
Und vieles mehr….

Seminarkosten: € 150,--

15. November 2013
15:00 - 18:00 Uhr
16. November 2013
09:00 bis 17:00 Uhr
UNIVERSITÄT Wien, kleiner Festsaal, Universitätsring 1, 1010 Wien
REFERENTiNNEN
Dr. Gertrude Bogyi
Univ.-Prof. Dr. Wilfried Datler
Dr. Andrea Harms
Doz. Prof. Dr. Manfred Pretis
Univ.-Prof. Dr. Hans Weiß
Akad. Mobile Frühförderinnen und
Familienbegleiterinnen
PROGRAMM

FREITAG 15.11.2013, 15.00 -18.00 UHR
Fallbesprechungen und Work Discussion in Kleingruppen

SAMSTAG 16.11.2013, 9.00 -17.00 UHR
Vorträge und Diskussion

09:00 - 09:30 Uhr
Eröffnung und Begrüßungsworte

09:30 -10:45 Uhr
„Verwirrung, Ratlosigkeit und andere Gefühle: Warum Verstrickungen unvermeidbar sind und welche Folgen dies für professionelles Arbeiten hat“
Univ.-Prof. Dr. Wilfried Datler

„Die wachsende Bedeutung von Emotion und Beziehung in der Frühförderarbeit: Zur Geschichte und Entwicklung des Lehrgangs“
Dr. Andrea Harms

Präsentation einer Fallvignette
Tanja Wappel, akad. Mobile Frühförderin und Familienbegleiterin

10:45 – 11:15 Uhr Kaffeepause

11:15 – 12:30 Uhr
„Kinder psychisch verletzlicher Eltern: Herausforderung für die Familienbegleitung im Frühförderalltag“
Doz. Prof. Dr. Manfred Pretis

Präsentation einer Fallvignette
Elisabeth Ude, akad. Mobile Frühförderin und Familienbegleiterin

12:30 – 14:00 Uhr Mittagspause

14:00 -15:15 Uhr
„Verstrickung, Einbindung oder Auflösung? Zum Stellenwert mobiler Frühförderung im System früher Hilfen“
Prof. Dr. Hans Weiß - PH Ludwigsburg

Präsentation einer Fallvignette
Mag. Kathrin Wilfinger, akad. Mobile Frühförderin und Familienbegleiterin

15:15 – 15:45 Uhr Kaffeepause

15:45 - 17:00 Uhr
„Gemeinsam trauern: Trauerarbeit, Selbstreflexion und Fallbesprechung als unverzichtbare Elemente professioneller Frühförderung“
Dr. Gertrude Bogyi

Präsentation einer Fallvignette
Martina Huf, akad. Mobile Frühförderin und Familienbegleiterin

17:00 - 17:15 Uhr Abschluss

Das Symposium wird vom BIFEF gemeinsam mit dem Universitätslehrgang für Interdisziplinäre Mobile Frühförderung und Familienbegleitung und dem Institut für Bildungswissenschaft veranstaltet.


Frühbucherpreis bis 15.9.2013: € 95,- (nur Samstag € 80,-)
Studenten Frühbucherpreis*: € 55,- (nur Samstag € 45,-)
Normalpreis ab 15.9.2013: € 120,- (nur Samstag € 95,-)
Studenten ab 15.9.2013*: € 75,- (nur Samstag € 55,-)

*Studienbescheinigung erforderlich