Universitätslehrgang für Interdisziplinäre
Mobile Frühförderung und Familienbegleitung

SYMPOSIUM
FRÜHFÖRDERUNG
15. und 16. NOVEMBER 2013

Universität Wien, kleiner Festsaal
1010 Wien, Universitätsring 1

Wege aus der Verstrickung
Multiperspektivische Zugänge
zur Qualität und Professionalität
Mobiler Frühförderung

 

Wer in Institutionen der Mobilen Frühförderung und Familienbegleitung tätig ist, bewegt sich beständig in einem dichten Netz von Interaktionen, die von intensiven Gefühlen geprägt sind. Diese beeinflussen die Beziehungen, die zwischen Kindern, Eltern und FrühförderInnen, aber auch zwischen Familien und anderen sozialen Einrichtungen entstehen.

Die Bedeutung und Dynamik der Verstrickungen verstehen zu lernen, die sich dabei unweigerlich ergeben, zählt zu den zentralen Aufgaben professioneller Arbeit im Feld. Wie dies gelingen kann und welche Perspektiven sich ergeben, wenn dieses Verstehen glückt, steht im Zentrum des Symposiums, das sich insbesondere durch die Besprechung von Fallsequenzen und Fallmaterialien auszeichnen wird.

Den unmittelbaren Anlass für die Veranstaltung des Symposiums stellt das 10 jährige Bestehen des Universitätslehrgangs für Interdisziplinäre Mobile Frühförderung und Familienbegleitung der Universität Wien in Kooperation mit dem Bildungsinstitut des Interdisziplinären Forums für Entwicklungsförderung und Familienbegleitung (Bifef) dar.

PROGRAMM
FREITAG, 15. NOVEMBER 2013

15:00 - 18:00 Uhr
Besprechung von Fallsequenzen

Am 15.11.2013 werden Fallsequenzen aus dem Bereich der Frühförderung und Familienbegleitung in Kleingruppen besprochen. Diese Kleingruppenarbeit wird an verschiedenen Orten im räumlichen Umfeld der Universität Wien und den Räumlichkeiten der Mobilen Frühförderung und Familienbegleitung der Wiener Sozialdienste Förderung & Begleitung GmbH stattfinden.

Interessentinnen und Interessenten haben die Möglichkeit, sich zur Teilnahme an der Besprechung von Fallsequenzen aus der Arbeit von ausgebildeten und erfahrenen Frühförderinnen anzumelden. Diese Besprechungen erfolgen in Gruppen, die von Personen aus dem Feld der Frühförderung und Familienbegleitung geleitet werden.  Die Besprechungen erfolgen nach dem Konzept der Work Discussion, das am Tavistock Center in London entwickelt wurde, oder nach dem Wiener Modell, wie es im Bereich der Mobilen Frühförderung und Familienbegleitung der Wiener Sozialdienste Förderung & Begleitung GmbH zur Anwendung kommt.

Work Discussion

Work Discussion ist eine psychoanalytische Methode der Praxisreflexion, in der mit weitgehend deskriptiv gehaltenen Praxisprotokollen im Kleingruppensetting gearbeitet wird.  Ziel der Methode ist es, zu einer differenzierten Sicht des Beziehungsgeschehens zu gelangen, von dem das Arbeitsgeschehen geprägt ist. Dies eröffnet neue Möglichkeiten der alternativen Gestaltung von Beziehungsprozessen und des Zugewinns von professioneller Kompetenz.

Im Seminar werden Protokolle aus der Frühförderpraxis präsentiert. Im Zuge der Analyse der Besprechung dieser Protokolle wird versucht, Bezüge zwischen innerpsychischen Prozessen, beschriebenen Beziehungsprozessen und Verstrickungen sowie spezifischen Aufgaben der Frühfördertätigkeit herzustellen.

Fallbesprechung nach dem Wiener Modell

Fallbesprechung nach dem Wiener Modell wie es im Bereich der Mobilen Frühförderung und Familienbegleitung der Wiener Sozialdienste Förderung & Begleitung GmbH zur Anwendung kommt, hat über weite Strecken den Charakter einer geleiteten Intervisionsgruppe. Der Gruppe gehören im Regelfall Frühförderinnen, eine PsychologIn oder PsychotherapeutIn, eine SozialarbeiterIn sowie eine FachärztIn für Kinderheilkunde und Kinderneuropsychiatrie an.

In der multiprofessionellen Zusammensetzung spiegeln sich die unterschiedlichen Lebenszusammenhänge und Bedarfslagen der betreuten Familien sowie die institutionellen Bedingungen, in denen Frühförderung stattfindet, wider. Im Seminar erfolgt die Besprechung von Fallsequenzen unter Bezugnahme auf Fallbeispiele und Fallschilderungen aus der Praxis der Frühförderung. TeilnehmerInnen sind dazu eingeladen, Beispiele aus der eigenen Berufspraxis einzubringen.

 

Zur Teilnahme an der Besprechung von Fallsequenzen sind sowohl Personen eingeladen, die im Feld der Frühförderung und Familienbegleitung arbeiten, als auch InteressentInnen, die das Arbeitsfeld der Frühförderung und Familienbegleitung auf dem Weg der Besprechung von Fallmaterialien (besser) kennenlernen möchten.

Da die Anzahl der vorhandenen Plätze beschränkt ist,  wird um fristgerechte Anmeldung gebeten. Verwenden Sie dazu bitte das Anmeldeformular oder senden Sie formlos ein Mail an office@bifef.at.

Etwa 14 Tage vor Beginn des Symposiums werden die angemeldeten Personen persönlich darüber verständigt, an welchem Tagungsort die Kleingruppe arbeiten wird und wie sie am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin gelangen.

 

PROGRAMM
SAMSTAG, 16. NOVEMBER 2013

Vorträge und Diskussionen
Im kleinen Festsaal der Universität Wien

 

AB 08:30
Registrierung

 
09:00 - 09:30 Uhr
Eröffnung und Begrüßungsworte

Mag. Elke A. Gornik Deputy Director , Head of Postgraduate Programs and Quality Management
Gisela Kersting-Kristof, MBA - Geschäftsführerin der Wiener Sozialdienste Förderung & Begleitung GmbH

09:30 -10:45 Uhr
Präsentation einer Fallvignette

Tanja Wappel, akad. Mobile Frühförderin und Familienbegleiterin

 
Verwirrung, Ratlosigkeit und andere Gefühle:
Warum Verstrickungen unvermeidbar sind und
welche Folgen dies für professionelles Arbeiten hat

Univ.-Prof. Dr. Wilfried Datler - Universität Wien

Immer wieder trifft man auf die Vorstellung, dass sich psychosoziale Professionalität durch „emotionale Souveränität“ auszeichnet. Darunter wird zumeist die Fähigkeit verstanden, Arbeitssituationen grundsätzlich überblicken, durchschauen und wohlüberlegt steuern zu können, ohne dabei von starken, insbesondere belastenden Gefühlen irritiert zu werden. Im Vortrag wird dargelegt, dass es sich bei dieser Vorstellung um eine Wunschvorstellung handelt, deren Aufkommen zwar verständlich ist, die der Arbeitsrealität zumeist aber nicht entspricht. Unter Bezugnahme auf das Arbeitsfeld der Mobilen Frühförderung und Familienbegleitung wird eine alternative Vorstellung von Professionalität skizziert. Dabei wird davon ausgegangen, dass das Gelingen oder Misslingen der Frühförderbemühungen in einem hohen Ausmaß von der vielschichtigen Beziehungsdynamik abhängt, die sich zwischen FrühförderInnen und Familienmitgliedern – von der ersten Kontaktanbahnung an –entwickelt. Diese Beziehungsdynamik ist in einem hohen Ausmaß von Emotionen bestimmt, die auch auf Seiten der FrühförderInnen entstehen. Diese Emotionen gilt es sensibel wahrzunehmen und zu verstehen, um die Arbeit auf die jeweilige Familie abstimmen zu können. Welche hilfreichen Folgen es hat, wenn diesem Verständnis von Professionalität entsprochen wird, und welche Rahmenbedingungen dafür nötig sind, wird unter Bezugnahme auf Fallmaterial verdeutlicht.

Univ.-Prof. Dr. Wilfried Datler ist Leiter des Arbeitsbereichs Psychoanalytische Pädagogik des Instituts für Bildungswissenschaft der Universität Wien und wissenschaftlicher Leiter des Universitätslehrgangs „Interdisziplinäre Mobile Frühförderung und Familienbegleitung“. Zurzeit ist Prof. Datler Vizedekan der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft und Präsident des Internationalen Vereins für Individualpsychologie. Er arbeitet u.a. zu Fragen der frühen Entwicklung von Kindern und der Konzeptualisierung von heilpädagogischen Handlungskonzepten.
 
 
Die wachsende Bedeutung von Emotion und Beziehung in der Frühförderarbeit: Zur Geschichte und Entwicklung des Lehrgangs

Dr. Andrea Harms - bifef

Seit den Anfängen der Interdisziplinäre mobilen Frühförderung und Familienbegleitung haben sich die Vorstellungen darüber stark verändert, wie bedeutsam Emotionen und Beziehungen für die Arbeit von FrühförderInnen sind. Im Vortrag wird darauf eingegangen, dass diesen beiden Aspekten imzuge der Institutionalisierung der Frühförderung innerhalb der Wiener Sozialdienste allerdings bereits in den frühen 90er Jahren ein hoher Stellenwert beigemessen wurde. Dies hing, neben einer systemischen Sichtweise des Kindes und seiner Familie und der Etablierung eines interdisziplinären Teams, nicht zuletzt mit dem tiefenpsychologischen Grundverständnis zusammen, von dem dieser Prozess über weite Strecken getragen war, und beeinflusste auch die Konzeption der ersten Ausbildungsgänge. Im Vortrag wird in weiterer Folge dargestellt, in welcher Weise die Sensibilität für die Aspekte “Emotion” und “Beziehung” über die Jahre hinweg nochmals zunahm und welche Folgen dies für die Konzeption des “Universitätslehrgangs für mobile Frühförderung und Familienbegleitung” der Universität Wien bis heute hat. Unter Bezugnahme auf Fallmaterial wird betont, wie sehr dieser Prozess von der Besprechung der intensiven Erfahrungen geprägt ist, mit denen sich bereits angehende Frühförderinnen in Familien konfrontiert sehen.

Dr. Andrea Harms ist Klinische und Gesundheits-Psychologin, Psychoanalytikerin und Supervisorin in freier Praxis in Wien und Gmunden. Leiterin und Lehranalytikerin des „Wiener Kreises für Psychoanalyse und Selbstpsychologie“ (WKPS). Mitglied des „International Council for Psychoanalytic SelfPsychology“. Neben der Arbeit mit PatientInnen, widmet sie sich schwerpunktmäßig Fragen zur Anwendung und Weiterentwicklung der Selbstpsychologie und hält dazu Unterrichts- und Supervisionsseminare im In- und Ausland.
 
 
10:45 – 11:15 Uhr
Kaffeepause
 
11:15 – 12:30 Uhr
Präsentation einer Fallvignette
 

Elisabeth Ude, akad. Mobile Frühförderin und Familienbegleiterin

 
Kinder psychisch verletzlicher Eltern:
Herausforderung für die Familienbegleitung im Frühförderalltag

Doz. Prof. Dr. Manfred Pretis - Medical School Hamburg

Die Anzahl von Kindern psychisch verletzlicher Eltern in der Frühförderung- im Zusammenhang mit allgemeinen soziodemographischen Entwicklungen - ist in den letzten Jahren steigend. Dies stellt insofern neue Herausforderungen an die Fachkräfte, da gängige Modelle einer Erziehungspartnerschaft zwischen Fachkraft und Eltern nicht immer bzw. bisweilen nicht kontinuierlich anwendbar sind. Mehr als in der Förderung behinderter oder von Behinderung bedrohter Kinder mag sich die Fachkraft dabei im persönlichen Dilemma zwischen Fokus auf das Kind und gemeinsamer Arbeit mit Eltern befinden, da davon ausgegangen werden kann, dass die psychische Verletzlichkeit der Eltern im Zusammenhang mit Entwicklungsbedingungen des Kindes steht. Psychische Verletzlichkeit der Eltern bedeutet jedoch nicht automatisch "Unfähigkeit zur Erziehung" von Seiten der Eltern, wohl aber häufig Belastungen für das Kind in Bezug auf Bindungskontinuität, Responsivitätskontinuität oder auch Verfügbarkeit von relevanten Bindungspersonen.
Der Vortrag geht dabei auf unterschiedliche Formen psychischer Verletzlichkeit und dem Impact auf kindliche Entwicklung ein und skizziert Handlungsmöglichkeiten für FrühförderInnen.
Als Fazit darf vorweggenommen werden, dass die Förderung psychisch verletzlicher Kinder in höherem Maß kindzentriert erfolgen sollte und die Verfügbarkeit unbelasteter Umwelten ein Hauptagens gesunden Aufwachsens darstellt.

Doz. Prof. Dr. Manfred Pretis ist Klinischer Psychologe, Heilpädagoge, Unternehmensberater,
EU-Projektkoordinator. Professor für transdisziplinäre Frühförderung an der Medical School Hamburg. Buchautor (Reinhardt-Verlag). Gemeinsam mit Dr. Alekandra Dimova Praxis in Graz -in enger Kooperation mit Jugendämtern -zur Ressourcen/Belastungsanalyse von Kindern im Kontext psychisch verletzlicher Kinder.
 
 
12:30 – 14:00 Uhr
Mittagspause
 

14:00 -15:15 Uhr
Präsentation einer Fallvignette
 

Mag. Kathrin Wilfinger, akad. Mobile Frühförderin und Familienbegleiterin

 
Verstrickung, Einbindung oder Auflösung?
Zum Stellenwert mobiler Frühförderung im System früher Hilfen
 

Prof. Dr. Hans Weiß - PH Ludwigsburg /Fakultät für Sonderpädagogik Reutlingen

In der Zusammenarbeit mit Familien entwicklungsgefährdeter Kinder haben wir es mit mindestens drei Formen möglicher Verstrickungen zu tun: Zum einen sind diese Eltern oftmals, nicht nur im Kontext von Armut und Benachteiligung, in vielfältige, komplexe Problemlagen und konflikthafte Beziehungsdynamiken verstrickt, die sich mit den Problemen ihrer Kinder unter Umständen noch aufschaukeln. Zum Zweiten sind diese Eltern in der Gefahr, sich im Gewirr der bestehenden Hilfen die Orientierung zu verlieren, sich zu verstricken im Netz der verschiedenen helfenden Institutionen, die der Lebenswelt der Familien mitunter bedrohlich fremd sind. Schließlich laufen auch die Frühförder-Fachleute, besonders der mobilen Förderung, Gefahr, sich in der Dichte, mitunter auch Enge dieses Settings in vielfältiger Weise zu verstricken, z. B. auf der Seite des Kindes in Prozesse der Übertragung und Gegenübertragung oder in die (konflikthaften) Beziehungsdynamiken der Eltern. Ein weiteres Verstrickungspotenzial für Eltern einerseits und Institutionen/Fachleute andererseits könnte darin bestehen, ein umfassendes Netz der „frühen Hilfen“ in seinen Kosten gesellschaftlich dadurch zu begründen, dass die Gefährdung des Kindeswohls akzentuiert und weniger das Recht jedes Kindes auf bestmögliche Entwicklung.
In dem Vortrag sollen diese Verstrickungsformen analysiert werden. Der Schwerpunkt liegt zum einen unter Bezug auf Artikel 23 UN-BRK auf der Frage, wie ein Netz „früher Hilfen“ gestaltet werden kann, das für Eltern und Familien, gerade auch aus sozial benachteiligten Lebensverhältnissen, möglichst niedrigschwellige Zugänge hat, halbwegs transparent ist und kindliche Entfaltungschancen gegenüber dem Gefährdungsaspekt betont. Zum anderen soll der Frage nachgegangen werden, welchen Qualitätsanforderungen mobile Frühförderung und mobil tätige Frühförder-Fachpersonen entsprechen müssen, um Spannungs- und Konfliktpotenziale wie auch Verstrickungen besonders im „dichten“ Raum des mobilen Settings wahrzunehmen, dort wo möglich zu reduzieren, aber auch konstruktiv damit umzugehen.

Prof. Dr. Hans Weiß war bis 2012 Prof. für Körperbehindertenpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, Fakultät für Sonderpädagogik Reutlingen; stellvertretender Vorsitzender der Vereinigung für Interdisziplinäre Frühförderung, Landesvereinigung Bayern; Arbeitsschwerpunkte: Frühförderung; Zusammenarbeit mit Eltern und Familien insbesondere in sozial benachteiligten Lebenslagen, nachschulische Lebenswelt körperbehinderter Menschen
 
 
15:15 – 15:45 Uhr
Kaffeepause

 
 
15:45 - 17:00 Uhr
Präsentation einer Fallvignette
 

Martina Huf, akad. Mobile Frühförderin und Familienbegleiterin

 
Gemeinsam trauern: Trauerarbeit, Selbstreflexion und Fallbesprechung als unverzichtbare Elemente professioneller Frühförderung
 

Dr. Gertrude Bogyi - Medizinische Universität Wien, Ambulatorium die Boje

Im Vortrag wird davon ausgegangen, dass Eltern bereits vor und während der Schwangerschaft zahlreiche Vorstellungen darüber ausbilden, wie ihr Kind aussehen wird, wie sie das Zusammenleben mit ihrem Kind erleben werden und wie sich ihr Kind entwickeln wird. Sehen sich Eltern dann vor die Aufgabe gestellt, für ein behindertes Kind Sorge zu tragen, so müssen sie sich im Regelfall stärker als andere Eltern von vielen dieser Wunschvorstellungen verabschieden, was im Regelfall mit dem bewussten und vor allem unbewussten Verspüren von schmerzlichen Gefühlen verbunden ist. Für die Entwicklung ihrer Kinder ist es förderlich, wenn es zu einer Auseinandersetzung mit diesen Gefühlen in Gestalt eines “Trauerprozesses” kommt. Gelingt Eltern eine solche Auseinandersetzung nicht, sehen sie sich unbewusst oft dazu gedrängt, sich vor diesen Gefühlen durch den Einsatz von Abwehraktivitäten zu schützen, die sich auf die Entwicklung der Kinder hemmend und belastend auswirken. FrühförderInnen haben daher häufig die Aufgabe, Eltern die Möglichkeit des Trauerns zu eröffnen. Dabei werden FrühförderInnen unweigerlich in die Art und Weise involviert, in der Eltern mit diesen Gefühlen umgehen, was auch bei FrühförderInnen intensive Gefühle weckt. Soll die Auseinandersetzung mit diesen Gefühlen der Frühförderarbeit dienen und diese nicht behindern, bedarf es während der Ausbildung, aber auch danach eines institutionalisierten Rahmens, der die kontinuierliche Selbstreflexion und Fallbesprechung sicherstellt. Die Bedeutung dieses Grundgedankens wird durch die Bezugnahme auf Fallmaterial erläutert.

Dr. Gertrude Bogyi ist Klinische Psychologin und Psychotherapeutin an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und in eigener Praxis, Lehranalytikerin im Verein für Individualpsychologie. Dr. Bogyi arbeitet schwerpunktmäßig mit Kindern, Jugendlichen und Familien mit schweren psychischen Traumen, Schockverarbeitung, Krisenintervention und Trauerarbeit. Sie ist die psychotherapeutische Leiterin des Ambulatoriums für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen (die Boje).
 

17:00 - 17:15 Uhr
Abschluss
 

Moderation des Symposiums:
Univ.-Prof. Dr. Wilfried Datler

Organisation:
Doris Staudt
Mag. Barbara Straka
Mag. Karin Luomi-Messerer
Univ.-Prof. Dr. Wilfried Datler

 

Teilnahmegebühr

  • Frühbucherpreis bis 30.9.2013: € 95,- (nur Samstag  € 80,-)
  • Normalpreis ab 30.9.2013: € 120,- (nur Samstag  € 95,-)
  •  
  • Studenten Frühbucherpreis*: € 55,- (nur Samstag € 45,-)
  • Studenten ab 30.9.2013*: € 75,- (nur Samstag  € 55,-)
    *Studienbescheinigung erforderlich (beim Empfangstisch vorzuweisen)!

    Anmeldungen und Rückfragen
    Tel 0660 277 13 73, eMail office@bifef.at

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