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Bildungsinstitut des Interdisziplinären Forums
für Entwicklungsförderung und Familienbegleitung

Erwachsenebildungseinrichtung für
Erwachsene und Interessierte

Leitung: Dr. Andrea Harms
Organisation: Doris Staudt

1090 Wien, Porzellangasse 22
ZVR 487859412
Tel +43 (0) 660 277 13 73
Email office@bifef.at

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DatumVeranstaltungsortReferentInnen
13. November 2017
09.00 - 16.00 Uhr
Kolpinghaus Zentral, Gumpendorfer Straße 39, 1060 Wien
Dr. med. Carola BINDT
Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie und Psychoanalytikerin (DPG). Sie ist stellvertretende Ärztliche Direktorin an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Ab 1993 begründete sie am UKE den Schwerpunkt "Psychosomatik in der frühen Kindheit" mit einer Spezialambulanz für Säuglinge und Kleinkinder sowie Tageskliniken mit den Schwerpunkten „Kleinkindpsychosomatik“ und „Peripartale psychische Krisen“. Wissenschaftliche Aktivitäten umfassen Projekte zur Elternschaft und Kindesentwicklung nach reproduktionsmedizinischer Behandlung sowie nach extremer Frühgeburt, zur Entwicklung von Mehrlingskindern, zu Fütterstörungen und zu mütterlichen psychische Erkrankungen nach der Geburt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Beschäftigung mit der interkulturell vergleichenden Entwicklungspsychologie, aktuell in einem Forschungsprojekt zu den Einflussfaktoren früher Kindesentwicklung in zwei westafrikanischen Ländern.
Postpartale psychische Krisen sind häufig. Mehr als 70% aller Mütter erleben im Wochenbett den “Baby-Blues”, ein vorübergehendes Stimmungstief, das in der Regel nicht behandlungsbedürftig ist. Bei ca. 10% entwickelt sich eine postpartale Depression, Angst- oder Zwangssymptomatik, die je nach Ausprägung und Schweregrad professionelle Hilfe und Therapie erforderlich machen kann. Diesbezüglich herrschen Unsicherheit und Skepsis, nicht nur bei den Betroffenen selbst. Eine Herausforderung ist, die postpartale mütterliche Verfassung richtig einzuschätzen. Eine weitere besteht darin, sinnvolle Behandlungsschritte zu bahnen und hierbei ein therapeutisches Setting auszuwählen, das sowohl der Lebenssituation als auch der Schwere der jeweiligen Störung angemessen ist. Bei wachsendem Wissen zu möglichen negativen Folgen einer mütterlichen psychischen Erkrankung für die Entwicklung und seelische Gesundheit des Kindes stellt sich zudem die Frage, wie der Nachwuchs mitbedacht und in die Behandlung eingeschlossen werden kann.
Im Seminar werden häufige mütterliche Symptome und Störungsbilder videogestützt vorgestellt und daneben der Fokus auf die Mutter-Kind-Beziehung und kindliche Entwicklung sowie mögliche Interventionen gelegt. Eigene Fallbeispiele der Teilnehmer/innen sind willkommen.

Seminarkosten: € 120,-

Fortbildungspunkte:
ÖBVP als Fortbildung für PsychotherapeutInnen gemäß der Fort- und Weiterbildungsrichtlinie für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) im Ausmaß von 7 AE.
Berufsverband Österreichischer PsychologInnen I BÖP als Fort- und Weiterbildungsveranstaltung gemäß Psychologengesetz mit 7 AE

19. Oktober 2017
10:00 - 18:00 Uhr
20. Oktober 2017
09:00 - 17:00 Uhr
23. November 2017
10:00-18:00 Uhr
24. November 2017
09:00 - 17:00 Uhr
Kolpinghaus Wien Zentral, Gumpendorferstr. 39, 1060 Wien
Prof. Dr. med. Karl -Heinz BRISCH
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin, Nervenheilkunde, Psychoanalytiker für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Gruppen, Spezialist für Psychotraumatologie von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Er hat den weltweit ersten Lehrstuhl und das gleichnamige Forschungsinstitut für „Early Life Care“ an der Paracelsus Medizinische Privatuniversität in Salzburg inne.
Leitung der Abteilung für Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Universität München. Seine klinische Tätigkeit und sein Forschungsschwerpunkt umfassen den Bereich der frühkindlichen Entwicklung und der Psychotherapie von bindungstraumatisierten Menschen in allen Altersgruppen.
Brisch entwickelte die Präventionsprogramme “SAFE® - Sichere Ausbildung für Eltern” und “B.A.S.E® - Babywatching”. Gründungsmitglied der Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit (GAIMH e. V. - German-Speaking Association for Infant Mental Health). Jährlich organisiert er als wissenschaftlicher Leiter eine renommierte Internationale Bindungskonferenz (www.bindungskonferenz.de; www.khbrisch.de)
SAFE® ist auf die Entwicklung und Förderung einer frühen sicheren Bindung zwischen Eltern und Baby ausgerichtet. Das Mentorentraining zum/r SAFE®-MentorIn soll die TeilnehmerInnen befähigen, eigenständig Gruppen mit Eltern entsprechend den Inhalten des Präventionsprogramms „SAFE® – Sichere Ausbildung für Eltern“ durchzuführen.
Das SAFE®-Mentorentraining richtet sich an Personen, die in medizinischen oder sozialen oder psychologischen Berufen arbeiten und Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Familien haben.
Das Mentorentraining zum Programm SAFE® umfasst 4 Trainingstage, inkl. Praxistag und wird durch den Berufsverband Österreichischer PsychologInnen I BÖP als Fort- und Weiterbildungsveranstaltung gemäß Psychologengesetz mit 32 Einheiten (1 Einheit = 45 Minuten) anerkannt!

Das Mentorentraining zum Programm SAFE® umfasst 4 Trainingstage, inkl. Praxistag und wird durch den Berufsverband Österreichischer PsychologInnen I BÖP als Fort- und Weiterbildungsveranstaltung gemäß Psychologengesetz mit 32 Einheiten (1 Einheit = 45 Minuten) anerkannt!

Seminarkosten: € 650,-- für alle 4 Seminartage
(in der Seminargebühr sind umfangreiche Skripten und das SAFE® Elternbuch enthalten)

17. Oktober 2017
09.00 - 12.30 Uhr
Seminarraum BIFEF, 1170 Wien, Hernalser Hauptstr. 15, Top 3/11, im Hof rechts
Dr. Gertrude BOGYI
Klinische Psychologin und Psychotherapeutin (Lehranalytikerin im Verein für Individualpsychologie). Sie arbeitet schwerpunktmäßig mit Kindern, Jugendlichen und Familien mit schweren psychischen Traumen, Schockverarbeitung, Krisenintervention und Trauerarbeit. Dr. Bogyi ist die Gründerin und psychotherapeutische Leiterin des Ambulatoriums für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen (die Boje)
Mit unserer Fortbildungsreihe möchten wir fortlaufend die Möglichkeit bieten, sich mit den unterschiedlichsten schwierigen Themen, auf die man in der Arbeit mit Familien stößt (wie etwa Trennung und Verlust, Familiengeheimnis, Gewalt, Vernachlässigung und Gefährdung und vieles andere mehr), auseinanderzusetzen.
Im Kleingruppensetting (max. 15 TeilnehmerInnen) werden Fallvignetten der TeilnehmerInnen gemeinsam reflektiert und besprochen, (Handlungs-) Möglichkeiten überlegt und Fragestellungen diskutiert. Die Referentin, Frau Dr. Gertrude Bogyi, wird anhand der aktuellen Fälle zusätzlich theoretische Inputs zu den verschiedenen Problemlagen einbringen.
Es besteht die Möglichkeit einer einmaligen oder auch mehrmaligen Teilnahme an der Gesprächsführungs-reihe, da durch die eigenen Fallvignetten die Themenschwerpunkte jedes Mal unterschiedlich sein werden.

Max. 15 TeilnehmerInnen

Seminarkosten: € 70,-

09. Mai 2017
09.00 - 12.30 Uhr
Seminarraum BIFEF, 1170 Wien, Hernalser Hauptstr. 15, Top 3/11, im Hof rechts
Dr. Gertrude BOGYI
Klinische Psychologin und Psychotherapeutin (Lehranalytikerin im Verein für Individualpsychologie). Sie arbeitet schwerpunktmäßig mit Kindern, Jugendlichen und Familien mit schweren psychischen Traumen, Schockverarbeitung, Krisenintervention und Trauerarbeit.
Dr. Bogyi ist die Gründerin und psychotherapeutische Leiterin des Ambulatoriums für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen (die Boje)
Mit unserer Fortbildungsreihe möchten wir fortlaufend die Möglichkeit bieten, sich mit den unterschiedlichsten schwierigen Themen, auf die man in der Arbeit mit Familien stößt (wie etwa Trennung und Verlust, Familiengeheimnis, Gewalt, Vernachlässigung und Gefährdung und vieles andere mehr), auseinanderzusetzen.
Im Kleingruppensetting (max. 15 TeilnehmerInnen) werden Fallvignetten der TeilnehmerInnen gemeinsam reflektiert und besprochen, (Handlungs-) Möglichkeiten überlegt und Fragestellungen diskutiert. Die Referentin, Frau Dr. Gertrude Bogyi, wird anhand der aktuellen Fälle zusätzlich theoretische Inputs zu den verschiedenen Problemlagen einbringen.
Es besteht die Möglichkeit einer einmaligen oder auch mehrmaligen Teilnahme an der Gesprächsführungs-reihe, da durch die eigenen Fallvignetten die Themenschwerpunkte jedes Mal unterschiedlich sein werden.

Max. 15 TeilnehmerInnen

Seminarkosten: € 70,-

24. März 2017
09.00 - 16.00 Uhr
Kolpinghaus Wien Zentral, Gumpendorferstr. 39, 1060 Wien
Dr. Nikolaus von HOFACKER
Kinder- und Jugendpsychiater und Psychotherapeut, Eltern-Säuglings- und Kleinkindpsychotherapie, Kinderarzt.
1999 - 2012 Leiter der Klinik für Kinder- und Jugendpsychosomatik am Städt. Klinikum München. In diesem Zusammenhang Aufbau eines Schwerpunktes Eltern-Säuglings-Psychosomatik mit einer Station für Eltern-Säuglings- und Kleinkind-Psychosomatik.
Seit 2013 in eigener Praxis in München tätig. Regelmäßige Fortbildungs- und Lehrtätigkeit.
Störungen der Emotionsregulation im frühen Kindesalter sind ein häufiger Grund, warum Kleinkinder in Beratungsstellen vorgestellt werden. Meist klagen Eltern über nicht eingrenzbare Wutanfälle, eine geringe Frustrationstoleranz oder auch die mangelnde Fähigkeit ihres Kindes, sich selbstreguliert wieder zu beruhigen. In der schulischen Laufbahn können dann Probleme in der Aufmerksamkeits- und Konzentrationsregulation sowie soziale Schwierigkeiten hinzukommen. Inzwischen wissen wir, dass die frühkindliche Stress- und die Emotionsregulation eng miteinander verknüpft sind, und dass die Qualität der Eltern-Kind-Beziehung in dem Erwerb einer angemessenen Selbstregulation eine zentrale Rolle spielt. Zudem ist nicht jeder Stress schädlich, Stress kann, in Grenzen erfahren, unter elterlicher Co-Regulation durchaus auch eine entwicklungsfördernde Wirkung haben. Sog. Mikrostress oder Mikrofrustrationen können eine gelingende Selbstregulation des Kindes fördern. In dem Seminar werden unterschiedliche Formen frühkindlicher Störungen der Emotionsregulation sowie Interventionsmöglichkeiten anhand von Videobeispielen vorgestellt und diskutiert. Außerdem werden Grenzen zwischen förderlichem Mikrostress und schädlichem Makrostress aufgezeigt.

Seminarkosten: € 120,-