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Bildungsinstitut des Interdisziplinären Forums
für Entwicklungsförderung und Familienbegleitung

Erwachsenebildungseinrichtung für
Erwachsene und Interessierte

Leitung: Dr. Andrea Harms
Organisation: Doris Staudt

1090 Wien, Porzellangasse 22
ZVR 487859412
Tel +43 (0) 660 277 13 73
Email office@bifef.at

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DatumVeranstaltungsortReferentInnen
26. Februar 2019
09.30 - 16.30 Uhr
Geschlossene Veranstaltung für das Diakonie Zentrum Spattstraße, Linz
Dr. Gertrude BOGYI
Klinische Psychologin und Psychotherapeutin (Lehranalytikerin im Verein für Individualpsychologie).
Sie arbeitet schwerpunktmäßig mit Kindern, Jugendlichen und Familien mit schweren psychischen Traumen, Schockverarbeitung, Krisenintervention und Trauerarbeit. Dr. Bogyi ist die Gründerin und psychotherapeutische Leiterin des Ambulatoriums für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen „die Boje“.

20. September 2019
09.00 – 16.00 Uhr
Kolpinghaus Zentral, 1060 Wien, Gumpendorferstr. 39
PD Dr. med. Carola BINDT
Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie und Psychoanalytikerin (DPG). Sie ist stellvertretende Ärztliche Direktorin an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Ab 1993 begründete sie am UKE den Schwerpunkt "Psychosomatik in der frühen Kindheit" mit einer Spezialambulanz für Säuglinge und Kleinkinder sowie Tageskliniken mit den Schwerpunkten „Kleinkindpsychosomatik“ und „Peripartale psychische Krisen“. Wissenschaftliche Aktivitäten umfassen Projekte zur Elternschaft und Kindesentwicklung nach reproduktionsmedizinischer Behandlung sowie nach extremer Frühgeburt, zur Entwicklung von Mehrlingskindern, zu Fütterstörungen und zu mütterlichen psychischen Erkrankungen nach der Geburt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Beschäftigung mit der interkulturell vergleichenden Entwicklungspsychologie, aktuell in einem Forschungsprojekt zu den Einflussfaktoren früher Kindesentwicklung in zwei westafrikanischen Ländern.
Die Bindungstheorie bietet ein außerordentlich populäres und einflussreiches Konzept der Entwicklungspsychologie an. Viele Präventions- und Interventionsprogramme basieren auf ihren Annahmen. Bindungsmuster und innere Arbeitsmodelle von Bindungserfahrungen bestimmen demnach, wie sich das Individuum bei innerer und äußerer Gefährdung einstellt und wie es in der Kooperation wie auch im Wettbewerb mit anderen bestehen kann.
Das Seminar wird thematisch aufgreifen, welche Grundannahmen der Bindungsentwicklung Bestand haben, was Kritiker aktuell diskutieren und in wie weit sich das Konzept, das primär anhand der Beobachtung von westlichen, mittelständigen Mutter-Kind-Paaren entwickelt wurde, im transkulturellen Kontext behaupten kann. Zudem soll die Frage aufgeworfen werden, wie Bindung und Vertrauensbildung zusammenhängen und was 'Lernen aus Erfahrung' in diesem Zusammenhang bedeutet.
Videos und Fallvignetten aus der transkulturellen Arbeit mit Säuglingen, Kleinkindern und Familien illustrieren die theoretischen Ausführungen. Eigene Fälle der Teilnehmenden sind sehr willkommen!

Seminarkosten: € 140,-


Fortbildungspunkte BÖP und ÖBVP werden beantragt

20. Mai 2019
10.00-18.00 Uhr
21. Mai 2019
09.00-17.00 Uhr
22. Mai 2019
09.00-17.00 Uhr
23. Mai 2019
09.00-17.00 Uhr
Kolpinghaus Zentral, 1060 Wien, Gumpendorferstr. 39
Univ.-Prof. Dr. med. Karl Heinz BRISCH
Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin, Nervenheilkunde, Psychoanalytiker für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Gruppen, Spezialist für Psychotraumatologie von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Er hat den weltweit ersten Lehrstuhl und das gleichnamige Forschungsinstitut für „Early Life Care“ an der Paracelsus Medizinische Privatuniversität in Salzburg inne.
Leitung der Abteilung für Pädiatrische Psychosomatik und Psychotherapie am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Universität München. Seine klinische Tätigkeit und sein Forschungsschwerpunkt umfassen den Bereich der frühkindlichen Entwicklung und der Psychotherapie von bindungstraumatisierten Menschen in allen Altersgruppen.
Brisch entwickelte die Präventionsprogramme “SAFE® - Sichere Ausbildung für Eltern” und “B.A.S.E® - Babywatching”. Er ist Gründungsmitglied der Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit (GAIMH e. V. - German-Speaking Association for Infant Mental Health). Jährlich organisiert er als wissenschaftlicher Leiter eine renommierte Internationale Bindungskonferenz (www.bindungskonferenz.de, www.khbrisch.de).
SAFE® ist auf die Entwicklung und Förderung einer frühen sicheren Bindung zwischen Eltern und Baby ausgerichtet. Das Mentorentraining zum/r SAFE®-MentorIn soll die TeilnehmerInnen befähigen, eigenständig Gruppen mit Eltern entsprechend den Inhalten des Präventionsprogramms „SAFE® – Sichere Ausbildung für Eltern“ durchzuführen.
Das SAFE® Mentorentraining umfasst 4 Trainingstage, inkl. Praxistag, und richtet sich an Personen, die in medizinischen, sozialen oder psychologischen Berufen arbeiten und Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Familien haben.


Das Mentorentraining zum Programm SAFE® umfasst 4 Trainingstage, inkl. Praxistag und wird durch den Berufsverband Österreichischer PsychologInnen I BÖP als Fort- und Weiterbildungsveranstaltung gemäß Psychologengesetz mit 32 Einheiten (1 Einheit = 45 Minuten) anerkannt!

Seminarkosten: € 660,-- für alle 4 Seminartage
(in der Seminargebühr sind umfangreiche Skripten und das SAFE® Elternbuch enthalten)


Anmeldungen sind nur mittels Anmeldeformular möglich!

Download: Anmeldeformular_SAFE_Wien_2019.pdf

12. April 2019
09:00 - 16:00 Uhr
Kolpinghaus Zentral, 1060 Wien, Gumpendorferstr. 39
Egon GARSTICK
Eidgenössisch anerkannter Psychotherapeut ASP/SBAP, Psychoanalytiker und Supervisor PSZ, akad.grad. Sozialpädagoge, Weiterbildung in psychoanalytisch-systemischer Familientherapie (Buchholz), Weiterbildung in körperorientierter Psychotherapie( Downing).
Arbeitsfelder: Elternschaftstherapie und Väterarbeit in Arche/Mütterhilfe für Familien, Schreibaby-Ambulanz Stadtspital Triemli in Zürich
In einem ersten Teil werden die spezifischen Herausforderungen, die Männer mit dem Vaterwerden erleben, dargestellt. Männer können in der Schwangerschaft ihrer Frauen, während der Geburt und in den ersten Lebensjahren ihrer Kinder in Krisen geraten, die zu größeren Problemen für die bio-psycho-soziale Entwicklung von allen Familienmitgliedern werden können.
Eine gesunde bio-psycho-soziale Entwicklung des Kindes ist u.a. auch von einer vitalen Mann-Frau-Beziehung im Elternpaar abhängig. So wird der sogenannte triadische Entwicklungsraum gebildet, auf dessen Bedeutung für die Entwicklung vom Kind und der Familie eingegangen wird.
Im zweiten Teil werden konkrete Fallbeispiele aus der Arbeit mit Vätern vorgestellt. Wie wurden sie trotz Widerstände flexibel abgeholt für eine Zusammenarbeit?
In einem dritten und vierten Teil werden mögliche Schwierigkeiten in der Eltern- und Familienberatung reflektiert, die sich beim Versuch, den Vater für eine Zusammenarbeit zu gewinnen, ergeben.
Wir gehen u.a. der Frage nach, ob es noch versteckte Widerstände gegen das flexible Abholen der Väter gibt.
Fallbeispiele aus der eigenen Beratungsarbeit können diskutiert werden.
Eingebettet in den dritten und vierten Teil werden Gedanken zu der gesellschafts- und kulturpolitischen Bedeutung der Väterarbeit vorgestellt.


Seminarkosten: € 140,-

Fortbildungspunkte BÖP und ÖBVP werden beantragt

24. Jänner 2019
alle Daten für die Module finden Sie unter der Seminarbeschreibung
Seminarraum Bifef, 1170 Wien, Hernalser Hauptstrasse 15, im Hof rechts
, Gerhard J. SUESS, Elisabeth FREMMER-BOMBIK, Lothar UNZNER, Agnes MALI, Michael NAUMANN-LENZEN, Heinz KINDLER ua.
STEEP™ (Steps Toward Effective Enjoyable Parenting)
Eine Auflistung der ReferentInnendaten der STEEP™ Weiterbildung würde das Format unseres Programmes sprengen, Sie finden alle Angaben unter: www.steep-weiterbildung.de/dozenten/.
STEEP™ ist ein videogestütztes Beratungs- und Frühinterventionsprogramm, das auf der Bindungstheorie basiert und in den USA von Martha Erickson und Byron Egeland, University of Minnessota – Center for early education and development – entwickelt wurde. Ziel des Programms ist es, besonders Eltern aus Belastungssituationen beim Aufbau einer gelingenden Eltern-Kind-Beziehung zu unterstützen. Daher setzt STEEP™ bereits in der Schwangerschaft an und wird bis zum zweiten Lebensjahr angewandt. Die Weiterbildung zum/zur STEEP™-Berater/in umfasst insgesamt zehn Module, in denen theoretische Grundlagen und die praktische Anwendung des Programms vermittelt werden
Nähere Informationen zu STEEP™ finden Sie auch unter: www.steep-weiterbildung.de.

Do 24.01.2019, 3. Supervisionstag
Fr 25.01.2019, Modul 8, STEEP in Risikokonstellationen
Sa 26.01.2019, Modul 8, Kindeswohlgefährdung
Do 04.04.2019, 4. Supervisionstag
Fr 05.04.2019, Modul 9, Frühe Traumatisierung und ihre Folgen
Sa 06.04.2019, Modul 9, Frühe Traumatisierung und ihre Folgen
Fr 31.05.2019, Modul 10, Kolloquium und Abschluss
Sa 01.06.2019, Modul 10, Kolloquium und Abschluss

Die Module 8 – 10 finden von Jänner bis Mai 2019 statt.
Eine Teilnahme an den Modulen ist nur möglich, wenn die vorhergehenden Module bereits absolviert wurden.

12. November 2019
09.00 - 12.30 Uhr
Seminarraum Bifef, 1170 Wien, Hernalser Hauptstrasse 15. im Hof rechts
Dr. Gertrude BOGYI
Klinische Psychologin und Psychotherapeutin (Lehranalytikerin im Verein für Individualpsychologie).
Sie arbeitet schwerpunktmäßig mit Kindern, Jugendlichen und Familien mit schweren psychischen Traumen, Schockverarbeitung, Krisenintervention und Trauerarbeit. Dr. Bogyi ist die Gründerin und psychotherapeutische Leiterin des Ambulatoriums für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen „die Boje“.
Mit unserer Fortbildungsreihe möchten wir fortlaufend die Möglichkeit bieten, sich mit den unterschiedlichsten schwierigen Themen, auf die man in der Arbeit mit Familien stößt (wie etwa Trennung und Verlust, Familiengeheimnis, Gewalt, Vernachlässigung und Gefährdung und vieles andere mehr), auseinanderzusetzen.
Im Kleingruppensetting (max. 15 TeilnehmerInnen) werden Fallvignetten der TeilnehmerInnen gemeinsam reflektiert und besprochen, (Handlungs-) Möglichkeiten überlegt und Fragestellungen diskutiert. Die Referentin, Frau Dr. Gertrude Bogyi, wird anhand der aktuellen Fälle zusätzlich theoretische Inputs zu den verschiedenen Problemlagen einbringen.
Es besteht die Möglichkeit einer einmaligen oder auch mehrmaligen Teilnahme an der Gesprächsführungs-reihe, da durch die eigenen Fallvignetten die Themenschwerpunkte jedes Mal unterschiedlich sein werden.

Max. 15 TeilnehmerInnen

Seminarkosten: € 70,-


Fortbildungspunkte BÖP und ÖBVP werden beantragt

05. Juni 2019
09.00 – 12.30 Uhr
Seminarraum Bifef, 1170 Wien, Hernalser Hauptstrasse 15. im Hof rechts
Dr. Karin J. LEBERSORGER
Klinische- und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin (WPV, IPA) und Supervisorin.
Standortleiterin Institut 21 des Instituts für Erziehungshilfe Wien, Mitarbeiterin der Down-Syndrom Ambulanz des Krankenhauses Rudolfstiftung, freie Praxis, nominiertes Mitglied der Arbeitsgruppe „Qualitätssicherung frühe Kindheit“ der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit.
Lektorin: Wiener Psychoanalytischen Akademie, FH Campus Wien, Studiengänge Soziale Arbeit und Logopädie-Phoniatrie-Audiologie.
Publikationen zu den Themen Entwicklungspsychologie, Erziehung, Psychoanalyse, Psychotherapie, Reproduktionsmedizin, Behinderung, Down Syndrom.
Mitautorin der “Stellungnahme der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit zum Änderungsentwurf des Fortpflanzungsmedizinrechts-Änderungsgesetzes (FMedRÄG 2015)“.
Am Beginn des 21. Jahrhunderts kommen assistierte Reproduktionstechnologien (ART) in den deutschsprachigen Ländern bei 3 – 5 % aller Neugeborenen mit steigender Tendenz zum Einsatz. Mit dieser besonderen Form der Zeugung sind psychische Herausforderungen für alle Beteiligten verbunden, die bereits aus anderen Kontexten bekannt sind, wie beispielsweise in Patchwork-, Pflege- oder Adoptivfamilien. Diese bewussten und unbewussten Dynamiken, die es anzuerkennen, zu verstehen und zu integrieren gilt, verdichten sich bei allen Formen assistierter Reproduktion. Ihr unreflektierter Einsatz stellt eine Risikokonstellation für die Eltern-Kind-Beziehungen dar. ProfessionistInnen aller Berufsgruppen im Kinder- und Jugendbereich können durch Information und Aufklärung zum Wohl der betroffenen Kinder wirksam sein.
Mit dieser neuen Fortbildungsreihe möchten wir die Möglichkeit bieten, sich mit den unterschiedlichen Herausforderungen, die Familien nach medizinisch assistierter Reproduktion betreffen können, wie etwa multiple Elternschaft bei Einbeziehung biologisch Anderer, Mehrlings- und Frühgeburten, Missbildungen oder Behinderungen der Kinder, psychische Krisen der Eltern, etc. auseinanderzusetzen.
Im Kleingruppensetting (max. 15 TeilnehmerInnen) werden Fallvignetten der TeilnehmerInnen gemeinsam reflektiert und besprochen, Beratungs- und Begleitungsmöglichkeiten überlegt und Fragestellungen diskutiert. Dr. Lebersorger wird anhand der aktuellen Fälle theoretische Inputs zu den verschiedenen Problemlagen einbringen.
Es besteht die Möglichkeit einer einmaligen oder auch mehrmaligen Teilnahme an dieser Fortbildungsreihe, da durch die eigenen Fallvignetten die Themenschwerpunkte jedes Mal unterschiedlich sein werden.

Max. 15 TeilnehmerInnen

Seminarkosten: € 70,-

Fortbildungspunkte BÖP und ÖBVP werden beantragt

12. März 2019
09:00 - 12:30 Uhr
Seminarraum Bifef, 1170 Wien, Hernalser Hauptstrasse 15. im Hof rechts
Dr. Gertrude BOGYI
Klinische Psychologin und Psychotherapeutin (Lehranalytikerin im Verein für Individualpsychologie).
Sie arbeitet schwerpunktmäßig mit Kindern, Jugendlichen und Familien mit schweren psychischen Traumen, Schockverarbeitung, Krisenintervention und Trauerarbeit. Dr. Bogyi ist die Gründerin und psychotherapeutische Leiterin des Ambulatoriums für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen „die Boje“.


Mit unserer Fortbildungsreihe möchten wir fortlaufend die Möglichkeit bieten, sich mit den unterschiedlichsten schwierigen Themen, auf die man in der Arbeit mit Familien stößt (wie etwa Trennung und Verlust, Familiengeheimnis, Gewalt, Vernachlässigung und Gefährdung und vieles andere mehr), auseinanderzusetzen.
Im Kleingruppensetting (max. 15 TeilnehmerInnen) werden Fallvignetten der TeilnehmerInnen gemeinsam reflektiert und besprochen, (Handlungs-) Möglichkeiten überlegt und Fragestellungen diskutiert. Die Referentin, Frau Dr. Gertrude Bogyi, wird anhand der aktuellen Fälle zusätzlich theoretische Inputs zu den verschiedenen Problemlagen einbringen.
Es besteht die Möglichkeit einer einmaligen oder auch mehrmaligen Teilnahme an der Gesprächsführungs-reihe, da durch die eigenen Fallvignetten die Themenschwerpunkte jedes Mal unterschiedlich sein werden.

Max. 15 TeilnehmerInnen

Seminarkosten: € 70,-

Fortbildungspunkte BÖP und ÖBVP werden beantragt